Historie

Eine kleine Geschichte zur Entstehung des Zwingers „vom Aspeneck“

Der Zwinger „vom Aspeneck“ wurde auf meinen Vater, Horst Müller - ehemaliger Schäfer aus Gäufelden-Öschelbronn bei Herrenberg - am 09.01.1964 unter der Nr. 88070 in das Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V eingetragen. Ein Jahr vorher war er bereits Mitglied im SV. Der Zwingername „vom Aspeneck“ wurde vom Standort des Schafstalls abgeleitet, der sich auf einem knapp 6000 qm großen Grundstück am Waldeck des Aspen-Waldes in Öschelbronn befindet. Der Schafstall wurde in wirtschaftlich schweren Zeiten, nach dem zweiten Weltkrieg im Jahre 1947, von meinem Großvater Jakob Müller mit viel Schweiß und einer enormen Arbeitsleistung erbaut und ist heute noch ein Sinnbild für unerschöpflichen Fleiß und bewundernswerten Mut.
Die Familie Müller war eine alte Schäferfamilie, wie es sie heute nur noch selten gibt.
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Um zurück auf den Zwinger zu kommen. Mein Vater hatte diesen während seiner aktiven Schäferzeit gegründet, mit dem damaligen, vorrangigen Ziel, reine Arbeitshunde für die Schafhaltung zu züchten. Durch das Arbeiten mit den Schafen, begann bei ihm die Liebe zu Hunden bereits im frühen Schulalter und so hatte er 1953 seinen ersten eigenen Hund, einen Altdeutschen Schäferhund. Anfangs hatte er nur Altdeutsche Schäferhunde bei der Herde, bis er dann im Jahre 1959 seinen ersten Deutschen Schäferhund mit Ahnentafel, „Dorle vom Messelhof“, kaufte. Diese hatte er aus der Zucht von Johannes Rahm - Oberschäfer beim Graf Rechberg - aus Donzdorf bei Degenfeld bezogen. Mit ihr nahm er u.a. an diversen Leistungshüten teil.
Sein erster Wurf fiel 1963 nach „Ulf vom Mummelsee“. Aus diesem A-Wurf hatte er selber seinen ersten eigenen Rüden, „Axel vom Aspeneck“ als HGH (Herdengebrauchshund) ausgebildet. Der Wurfbruder „Alf vom Aspeneck“ nahm 1970 erfolgreich an der IDM (Internationale Deutsche Meisterschaft für Diensthundeführer) mit seinem Hundeführer Ernst Walter teil. So begann die Geschichte des Zwingers „vom Aspeneck“.

Am 18.04.2003 übertrug mir mein Vater den Zwinger.

Frank Müller




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